Am Mittwoch, 16. Mai 2012 stieg im kitag Kino abaton wieder die Energy Movie Night mit gleich fünf exklusiven Kino-Vorpremieren.

«2 Days in New York»

Fünf Jahre ist es her, seit die Fotografin Marion (Julie Delpy) mit ihrem amerikanischen Freund Jack in «2 Days in Paris» ein Wochenende in Paris verbrachte. Heute lebt Marion mit ihrem gemeinsamen Sohn (2), aber ohne Jack, in New York und ist in Mingus (Chris Rock) verliebt, der als Politikjournalist und Radiomoderator für Village Voice arbeitet. Ist er ihr neuer Mann fürs Leben? Jedenfalls gestaltet sich das Zusammenleben in der gemeinsamen Wohnung ausgesprochen harmonisch. Doch dann tauchen Marions exzentrischer Vater, ihre Schwester Rose und ihr penetranter Ex-Freund Manu auf - das Chaos scheint vorprogrammiert: Nichts ist mehr, wie es war.

Die Schauspieler bieten in ihren Rollen grosses Kino. Selbst mit den dümmsten Wortspielereien entlockt dieser Film ein Lachen und bewirkt, dass man am Ende sogar die eigene Familie - trotz all ihre Makel ein Stück mehr liebt.

«Street Dance 2 3D»

Der Erfolg des ersten 3D-Tanzfilmes «StreetDance» geht weiter. Doppelt so gross, 2x so heiss. Das verspricht «Streetdance 2 – 3D». Der Musik-und Tanzfilm entführt dich als Zuschauer in die Metropolen Europas: Berlin, Paris, London und Rom. Als der Streetdancer Ash (Falk Hentschel) bei einem StreetDance-Wettbewerb von der US-Dance-Crew Invincible öffentlich gedemütigt wird, beschliesst er, die besten Tänzer der Welt zusammenzusuchen und gegen Invincible anzutreten - mit einem Dance Style, den sie nicht erwarten würden.

Mit spektakulären Drehorten, einer sensationellen Fusion verschiedener Tanzstile und einem unvergleichlichen Lebensgefühl zeigt «Streetdance 2 – 3D», wie Ash auf dem Weg zu seinem grossen Ziel, dem weltweiten «Ultimate Dance Off», endlich die Magie, Kraft und Leidenschaft für das Tanzen findet und sich dabei Hals über Kopf in die schöne Salsa-Tänzerin Eva (Sofia Boutella) verliebt.

«Safe»

Jason Statham lässt in «Safe» die Fäuste sprechen. Der Brite spielt einen ehemaligen Agenten, der zwei Missionen erfüllen soll. Zum einen soll er ein kleines chinesisches Mädchen retten, das von den Triaden missbraucht wurde und ein aussergewöhnliches Gedächtnis besitzt, zum andern legt er sich mit der russischen Mafia und korrupten New Yorker Polizisten an. Mit einer geheimen Zahlenkombination im Kopf des Mädchens und einer geladenen Waffe beginnt eine erbarmungslose Jagd durch den amerikanischen Grossstadtdschungel.

An jeder Ecke wird geschossen und geprügelt und vor allem Statham-Fans dürften wieder voll auf ihre Kosten kommen. In bester Manier bringt er als eiskalter Ex-Cop die bösen Jungs zur Strecke. Ein klassischer Action-Film.

«Salmon Fishing in the Yemen»

Lachsfischen im Jemen? Klingt nach einer irrwitzigen Idee. Dazu solltest du wissen: Der Jemen befindet sich auf der arabischen Halbinsel, gleicht klimatisch einer Wüstenregion und ist nicht gerade für reiche Lachsgründe bekannt.

Dennoch hat ein visionärer Scheich (Amr Waked) im Lachsfischen seine grosse Leidenschaft entdeckt. Er ist der festen Überzeugung, dass sich das auch im Jemen machen lässt und engagiert deshalb den Fischerei-Experten Dr. Fred Jones (Ewan McGregor) das Unmögliche möglich zu machen – Geld spielt keine Rolle. Im Laufe der Planung stellt Jones aber fest, dass die Fische nicht das grösste Problem darstellen. Das tun nämlich die Frauen um ihn...

«The Dictator»

Sacha Baron Cohen, bekannt aus «Borat» und «Brüno», kehrt zurück auf die Leinwand und wieder einmal kümmert er sich herzlich wenig um die Grenzen des «guten» Geschmacks: «Der Diktator» erzählt die Geschichte eines Tyrannen, der seine Landsleute gegen die Demokratie «schützen» will. In Amerika, dem «Geburtsort von Aids», will Admiral General Aladeen sein Atomwaffenprojekt rechtfertigen, worauf er gefangen genommen. Der Diktator findet sich daraufhin schutz- und obdachlos in New York wieder und muss ohne Uniform, Bart und Brille plötzlich ein ganz «normales» Leben führen.

Der Stoff basiert auf dem Roman «Zabibah And The King», der zunächst anonym veröffentlicht worden war, dann aber als «literarisches Werk» des ehemaligen irakischen Herrschers Saddam Hussein enttarnt wurde.