Der erste Roman des Österreichers ist verrückt, verwirrend und irgendwie auch genial.
Die Personen in «PornoPanda» sind so skurril wie das Leben selbst. Zum einen ist das der erfolglose Callboy Vau, der verzweifelte Student Bambara, oder die traurige Domina Sybille. Die Handlungen sind nicht minder erstaunlich: Während der eine einen unerbittlichen Kampf mit dem Hund Django um die Gunst seiner Freundin Helga führt, lernt der andere die unerfreulichen Seiten des Voodoo kennen. Und dann sind da noch die einbeinige Jasmin und ein Anwalt, der sich mit der rechtlichen Situation von Sperma im Inneren von Frauen beschäftigt.
Sklenka springt beim Erzählen in der Zeit vor und zurück und verweilt nie zu lange bei einer seiner Figuren. Was anfänglich wirr daherkommt, entwickelt sich als wie mehr zu einem zusammenhängenden Puzzle und allmählich erkennt man als Leser die Idee des Autors hinter den stets amüsanten Zeilen: Vergesst die Regeln und Normen, die ihr in euren Köpfen habt. Die Welt ist ein Chaos voller skurriler Gestalten – willkommen im grössten Irrenhaus, es ist unser aller Zuhause!
Die Leser sind sich weitgehend einig: Schräg, skurril, manchmal ein wenig krank und doch in den meisten Fällen genial. Dem Österreicher Herbert Sklenka, ehemals Moderator und Redaktionsleiter beim ORF, gelingt es in seinem ersten Roman, das Überraschungsmoment nie zu verlieren und den Leser in eine Welt zu entführen, in der die Normen und Regeln des gesitteten Lebens verschwinden.
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Bildquelle: piper-verlag.de









