Ein Turm, den niemand wollte wurde schliesslich zu einem Wahrzeichen.
Zwei Jahrzehnte für die französische Ingenieurskunst werben, dann ab in die Schrottpresse: Als die Bauarbeiten für den Pariser Eiffelturm am 28. Januar 1887 begannen, waren seine Tage eigentlich gezählt. Als heute vor 125 Jahren der erste Spatenstich für den Eiffelturm in die Erde gegraben wurde, waren viele Pariser entsetzt. Das «nutzlose und monströse» Ding werde der Stadt ihre Schönheit rauben, hiess es in Protestaufrufen.
Mittlerweile ist die französische Hauptstadt ohne das Stahlgerippe undenkbar. Sieben Millionen Besucher lockte die «eiserne Dame» 2011 ans Seine-Ufer. Noch bis zum 31. Januar gibt es eine Schlittschuhbahn auf der ersten Plattform. Im Frühjahr beginnen dann Renovierungsarbeiten auf der ersten Etage.
Die Energy-Basel-Moderatorin, Eva Nidecker, lebte für einige Zeit in Paris und schildert uns hautnah, wie die Pariser nach wie vor ein zwiespältiges Verhältnis zum Tour d’Eiffel haben.
Bildquelle: gutefrage.net









