Dave Grohl hat anfangs der 90er-Jahre mit Nirvana Musikgeschichte geschrieben. Diese geht nun weiter.
Nach dem Ableben von Kurt Cobain, stellte Dave Grohl sein Schlagzeug in die Ecke, nahm die Gitarre aus dem Schrank, fing an zu singen und gründete die Foo Fighters. Die Foo Fighters gibt es seit 1995, ihr siebtes Album «Wasting Light» seit letztem Freitag. Es entstand in der Garage von Dave Grohl. Auf das besteht die Band. Zuerst macht sie ihre eigene Platte und erst dann kommen Manager und Plattenlabels ins Spiel.
Die fünf Jungs wissen auch wieso. Zuviel haben sie schon erlebt, auch bandintern. Der erste Drummer verliess die Band nach zwei Jahren. Kurz darauf war der Gitarrist Geschichte, welcher aber heute wieder mit von der Partie ist. Auch der zweite Drummer wollte die Band verlassen, blieb aber dann doch. Wahrscheinlich ist es nicht einfach, mit einem Mann zusammen zu arbeiten, der mit Nirvana Musikgeschichte geschrieben hat. In dieser Hinsicht ist Dave Grohl unantastbar und vielleicht auch unbelehrbar.
Auf «Wasting Light» finden die Foo Fighters genau die richtige Mischung zwischen «den Gitarren freien Lauf lassen» und dann doch noch «ein wenig Melodie in die Songs einfliessen lassen». Für Foo Fighters Anhänger wirds ein 5-Sterne-Album sein. Die einzelnen «Chorpassagen (Backgroundgesang)» werden dem einen oder andern Hardcorefan vielleicht etwas zu poppig vorkommen, dafür ist der eine oder andere Song dem Anfänger-Foo-Fighters-Fan vielleicht etwas zu hart.
Bildquellen: festivalisten.de, strombringer.at










