Das neue Album verspricht Theater fürs Ohr. Gewohnt spirituell und doch anders.
Mit dem imposanten Debütalbum «Lungs» erreichte die britische Band vor zwei Jahren Platz eins im Vereinigten Königreich und sorgte auch international für Aufsehen. Die 25-jährige Frontfrau Florence Welch verfügt über eine unglaublich blühende Fantasie, überzeugt mit ihrer starken Stimme und vereint grenzenlos verschiedene Musikstile.
Für die neuste CD «Ceremonials» hat sie hohe Anforderungen an sich selbst gestellt: «Ich stand vor allem unter Druck, weil ich ein einheitliches Klangwerk schaffen wollte. Das erste Album war sehr unterschiedlich, es gab sehr gute Sachen aber auch schlechte, es ähnelte in dieser Hinsicht einem Skizzenblock. Auf dem neuen Album wollte ich eine zusammenhängende Geschichte erzählen, aufgenommen an einem Ort mit einem Produzenten.»
Florence Welch hat ihre Ziele mit Bravour erreicht und ein harmonisches Gesamtwerk kreiert. «Ceremonials» handelt immer noch von den gleichen Themen wie Liebe, Tod, Spiritualität oder Religion. Die Songs sind jedoch emotionaler und zum Teil aggressiver als auf dem Debüt. «Viele der neuen Lieder wirken festlich und spirituell, fast wie Kirchenmusik», sagt Welch. «Daher auch der Titel. Ich war immer an der rituellen Seite von Musik interessiert.»
Dank ihrer Mutter, einer Professorin für Renaissancekunst, hat die Sängerin einen Grossteil ihrer Jugend in Kirchen verbracht, das wirkt nach. Auch Konzerte von Florence + The Machine gelten als Meisterwerke und wirken wie ein Theater oder Musical. Neben musiklischer Perfektion fasziniert die Sängerin mit ihrem Styling.
Bildquelle: aheartisaspade.com










