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2. Mär
 
 
 

«SLEEPING BEAUTY»

Düster: «Sleeping Beauty» gehört zu den aufregendsten Dramen der letzten Monate.

Grimmige Zwillingsmädchen in einem alten Grand-Hotel, eine schaurige Sex-Orgie der maskierten Oberschicht in einem Herrenhaus oder ein furchterregender Mann in gelbem Anzug, dem die Apathie aus dem Gesicht lacht – solche Bilder verdanken wir Regisseuren wie Stanley Kubrick oder David Lynch.

Die beiden Genies gehören zur Sorte Filmemacher, die verwöhnen und verwirren. Denn viele der anspruchsvollen Werke strotzen vor mysteriöser Symbolik. Der Fokus liegt dabei meist nicht auf brachialer Gewalt oder blutrünstigem Horror. Es sind Kleinigkeiten, die Unbehagen auslösen und den Zuschauer tief und tiefer in den Kinosessel drücken. Die Angst vor dem Unbekannten bildet den eigentlichen Spielball der Traumfabrik. Bekannte Beispiele: «The Shining» und «Eyes Wide Shut».

«Sleeping Beauty» von Julian Leigh ähnelt der Handschrift Kubricks gewaltig. Die Australierin inszeniert ein unterkühltes Drama, das einen zeitweilig den Atem stocken lässt. Ganz nach dem Motto weniger ist mehr, katapultiert Leigh ihre Hauptdarstellerin in eine Welt voller Sex, Dekadenz, Angst und Fantasie.

Emily Browning («Sucker Punch») mimt die Studentin Lucy, die auch vor Prostitution nicht zurückschreckt, um sich zu finanzieren. So hat sie denn auch keine Mühe, als Sexmarionette für ältere Herren der High-Society hinzuhalten. Diese dürfen mit der narkotisierten Kommilitonin tun und lassen, was sie wollen. Penetration ist jedoch nicht erlaubt. Aus Lucys anfänglicher Neugier wird bald bitterer Ernst.

Eine monotone Erzählweise, viel Erotik, nackte Haut, eine hochbegabte Protagonistin und leise Schockmomente – «Sleeping Beauty» ist ein atmosphärisches Meisterwerk.


Bildquelle: thereelbits.com

http://www.youtube.com/v/1yY9LNQ2_IA?version=3&hl=de_DE



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